Unsere Werte

Dafür stehen wir ein… 

  • Willkommenskultur & einander ein Zuhause schenken
  • Frieden, aktive Nächstenliebe & Einigkeit
  • Dienen für alle Wesen, jetzt & für die Zukunft
  • Bodenständigkeit & Seriosität
  • Bescheidenheit & Demut
  • Gleichwürdigkeit & Ermächtigen 
  • Gabenblick & Wertschätzung
  • Freiheit & Schaffenskraft
  • Naturverbindung & Spiritualität
  • Respekt vor anderen Kulturen & vor der Gesellschaft um uns herum
  • Beziehungen ehren & Familienfreundlichkeit
  • Humor, Lebendigkeit, Authentizität & Spiel

Willkommenskultur und einander ein Zuhause schenken

  • Wir sind alle Menschen und damit auch verletzlich. Wir können uns mit unserer vermeintlichen Schwäche zeigen und schenken einander trotzdem ein „hier bist du zuhause Gefühl“.
  • Alle körperlichen und seelischen Zustände sind willkommen, alle Gefühle und Emotionen haben einen Platz und dürfen sein.
  • Wir ehren und würdigen jeden Mensch grundsätzlich, egal welchen Alters, welcher Herkunft, welcher Hautfarbe, welcher Vorerfahrung – einfach weil er/sie am Leben ist. 
  • Tabus: fremdenfeindliche, frauenfeindliche, männerfeindliche, sonstige minderheiten-feindliche, kinder-feindliche oder anderweitig herabwürdigende Aussagen und Beschimpfungen gehören hier nicht her. 

Frieden, aktive Nächstenliebe und Einigkeit

  • Eine Ausrichtung auf friedvolles Miteinander ist Teil all unserer Veranstaltungen, und findet ihren Ausdruck im aktiven, bewussten Gestalten von Einigkeitsprozessen für die jeweiligen Gruppen. 
  • Wir fördern aktiv unseren inneren Frieden, unsere eigene spirituelle Basis und Praxis und einen Zustand von Kohärenz in uns selbst.
  • Wir heißen Konflikte und die ihnen zugrunde liegenden Bedürfnisse und Gefühle willkommen und geben und gestalten einen sicheren, passenden Raum dafür, dass diese ausgedrückt werden können, und dafür genutzt werden können, gemeinsam neue Lösungen und Umgangsweisen zu finden. 
  • In unseren Konflikten streben wir Einigkeit an und suchen uns bei Bedarf Hilfe, für klärende Gespräche mit einem Dritten. Falls keine vollständige Einigung möglich sein sollte, suchen wir Einigkeit über Teilaspekte. Wir nehmen uns Zeit, Konflikte auch langsam und mit Abstand betrachten zu können, dabei sorgt jede/r für seinen eigenen inneren Frieden, auch mit Unterstützung von Dritten.
  • Verbindungskultur / Connective Community Facilitation ist ein wesentlicher Teil unserer Veranstaltungen, egal zu welchem Thema diese sind und egal in welchem Raum / Kontext sie stattfinden.
  • Wir behalten das Wohlergehen der anderen im Auge. Auch wenn jeder für sich selbst verantwortlich ist, unterstützen wir einander je nach den eigenen Möglichkeiten im Rahmen unserer Treffen und Veranstaltungen mit Fürsorge, liebevollem Beistand, Zuhören, Empathie, Humor, meaning making, hilfreichen Fragen, Berührungen uvm.., so wie es gerade eben geht.
  • Wir üben uns im Mitfühlen und einander Empathie schenken.
  • Statt zu kritisieren sammeln wir mögliche Upgrades – gemeinsam und als ein Fest des Lernens, denn eines ist sicher: Egal wie wunderbar etwas läuft, es gibt IMMER irgendwas, was wir beim nächsten Mal anders machen könnten.

Dienen für alle Wesen, jetzt und für die Zukunft

  • Ein Hauptanliegen, Grundbedürfnis und große Freude und Befriedigung ist es für uns, hilfreich zu sein und einen Beitrag zu schenken, der Welt und den Menschen um uns herum, im Kleinen wie im Großen.
  • “Hilfreich” ist hierbei das, was die anderen als hilfreich empfinden – es geht also darum, das zu tun, was wirklich gebraucht ist. 
  • Wir unterstützen ein Projekt um des Projektes Willen, nicht primär weil wir selber darin eine bestimmte Rolle innehaben kann.
  • Wir achten auf die „Hebelwirkungen“ meines Tuns – was hat mit dem wenigsten Aufwand die meisten positiven Auswirkungen? Wenn ich nicht alles machen kann, konzentriere ich mich auf das. 

Bodenständigkeit & Seriosität

  • Wir lernen und probieren das was wir weitergeben erstmal selbst aus, bevor wir es weitergeben! Je ausführlicher, tiefer und intensiver, desto besser.
  • Wir machen die Herkunft (und damit auch Verlässlichkeit, Glaubhaftigkeit) unserer Informationen transparent, und geben unsere Quellen an.
  • Wir wissen, dass wir insgesamt immer noch erst sehr wenig wissen und gehen transparent und demütig mit dieser Tatsache um.
  • Wir dulden keine Werbung in und um die Veranstaltungen drumrum für Produkte die nach Pyramidenschema (sowieso illegal) oder abgewandeltem Pyramidenschema (legal, wenn auch ähnlich manipulativ) vermarktet werden (z.B. Life Plus)
  • Als GastlehrerInnen laden wir nur Menschen ein, die den Circlewise-Werten entsprechen. 

Bescheidenheit und Demut

Wir stillen unser eigenes Bedürfnis nach Ruhm, Ehre, Anerkennung, Wettbewerb und Bedeutsamkeit anderswo (oder finden genug Bedeutsamkeit in unserem zwischenmenschlichen Miteinander, dem was wir füreinander sind), und wir schenken im Rahmen von Circlewise unsere Aufmerksamkeit der Gemeinschaft und denen innerhalb der Gemeinschaft, die bisher im Schatten verborgen stehen.

Gleichwürdigkeit & Ermächtigen

Lehrende und Lernende können beide voneinander lernen. Keiner ist mehr wert als der andere. Und ein über den Mentor/die Mentorin hinaus wachsen ist in allen Lern- undKompetenz-Bereichen erwünscht und wird gefördert.

Gabenblick & Wertschätzung

  • Wir betrachten andere Menschen und einander mit dem Gabenblick, richten unsere Aufmerksamkeit darauf, was die Potentiale in jedem sind.
  • Wir halten Ausschau nach bisher unentdeckten Gaben.
  • Wir schenken einander Gelegenheiten, um unsere Gaben zu schenken, v.a. aber schenken wir unseren Teilnehmenden Gelegenheiten, um ihre Gaben zu schenken.
  • Tabu: Ein auf den Podest stellen und Verehren von “Celebrities”.

Freiheit & Verbindlichkeit

  • Wir stehen für authentische Commitments in allen unseren Verbindungen und gemeinsamen Projekten, das heißt wir schenken einander die Freiheit, Commitments einzugehen UND (in Absprache) wieder zu lösen, wenn diese nicht mehr authentisch sind.
  • Alles was zwischenmenschlich und im Rahmen dieser Arbeit und Projekte gegeben wird, ist ein Geschenk und nicht selbstverständlich, egal ob es praktische Aufgaben sind, oder Empathie und Aufmerksamkeit. Beziehungen und aktives, lebendiges in Beziehung sein brauchen Freiheit und Gegenseitigkeit. 
  • Werden unsere Erwartungen an jemand anders von diesem enttäuscht, verharren wir nicht in Forderungen und Vorwürfen, sondern sehen wir Enttäuschung unserer Trauer über die Enttäuschung ins Auge, finden Empathie bei anderen Menschen (z.B. Ankern und Buddies) und üben uns in Selbst-Empathie, und schauen dann nach, welche Tür das Leben nun stattdessen geöffnet haben könnte. Innovation entsteht oft durch abrupte Veränderungen. Das Leben meint es gut mit uns, auch wenn mal alles anders kommt.
  • Wir ehren die vielen anderen Commitments die jede/r von uns außerhalb von diesem Kreis und unseren gemeinsamen Projekten hat und versorgt, und sehen sie als gleichwertig oder sogar wichtiger an.
  • Und wir wissen: Wenn jemand von uns etwas macht, dann steht er oder sie auch wirklich dahinter.
  • Wir benutzen Einladungssprache. Das bedeutet, nicht von oben herab Aufgaben zu verteilen, sondern die Menschen auch bei kleinen Sachen zwischendurch einfach nur einzuladen. Sie können selber entscheiden, ob sie mitmachen und wie viel. Formulierungen wie „Ich freu mich wenn, du/ihr...“ oder „Ich würde mich freuen wenn…“ erinnern daran, dass es eine Wahl gibt, und zusätzlich kann ich mich selbst verletzlich zeigen, wenn ich auf diese offene und respektvolle Weise spreche.
  • Wir loben einander nicht (was Abhängigkeiten kreieren würde) sondern üben uns in persönlicher Wertschätzung, z.B. „Ich habe mich gefreut über…“ statt „das hast du toll gemacht!“

Naturverbindung & Spiritualität

  • Die Erde und alles was darauf lebt sind für uns beseelte Wesen. Die Verbindung zur Natur (und der lebensförderliche Umgang mit ihr) sind uns heilig.
  • Wir beziehen in alle Themen die Verbindung zur Natur mit ein und stärken diese während der Veranstaltungen. 
  • Wir nutzen ausschließlich Bio-Lebensmittel, mit hohem Anteil an regionalen und saisonalen Produkten.
  • Wir respektieren jede Ernährungsform und machen Werbung für keine.
  • Wir kultivieren unsere ganz persönlichen Zugänge zu Spiritualität und nähren unser Tun und Sein daraus und achten die spirituellen Praktiken und Sichtweisen anderer.

Respekt vor anderen Kulturen und vor dem Rest der Gesellschaft

  • Achtsamer und respektvoller Umgang mit anderen Kulturen, ihren Traditionen und Informationen über ihre Kultur, über die wir in Teachings, in eigener Erfahrung mit ihnen oder in Gesprächen mit ihnen, oder durch Bücher, Artikel und andere schriftliche Quellen lernen konnten.
  • Wir vermeiden Cultural Appropriation/ kulturelle Aneignung. Wir nutzen klare, persönliche und transparente Formulierungen rund ums Weitergeben von Gelerntem/Gehörtem von der jeweiligen lehrenden Person, statt allgemeine Aussagen über Kulturen zu treffen. 
  • Wir erzählen Geschichten aus 1st Nations Kulturen nicht nach, sondern stellen Original-Quellen hierfür zur Verfügung (z.B. durch Vorlesen, Audioaufnahmen etc.), um den Kulturen selbst eine Stimme zu geben. 
  • Wir singen nur Lieder, deren Text-Bedeutung wir wissen und mit Tiefenschärfe verstehen können, weil wir die Sprache selbst verstehen und sprechen.
  • Tabus: Lieder/Geschichten aus anderen Kulturen, die wir nicht auf eine wirklich tiefgründige Weise, aufgrund intensiver persönlicher Erfahrungen in dieser Kultur und mit dieser Sprache verstehen, sogar auch wenn sie oberflächlich sehr bekannt sind, geben wir nicht in unsere Kreise/Veranstaltungen rein. (Wenn Teilnehmende Lieder mit unbekannter oder vager Bedeutung reingeben, fragen wir nach, was die Spuren zu dem Lied sind und ermutigen denjenigen (später), es nachzuforschen. Oft kommen dabei interessante Geschichten heraus, zumindest regt es an, darüber nachzudenken.)
  • Wir nehmen Anteil am Schicksal naturverbundener Kulturen heute, und zumindest einige von uns unterstützen mit einem Teil unserer Arbeit Projekte, über die First Nations Communities auch finanziell unterstützt werden.
  • Wir gehen auch respektvoll mit der Kultur um, die uns hier umgibt, mit der westlichen Main-Stream Kultur, beispielsweise der christlichen Religion. 

Beziehungen ehren und Familienfreundlichkeit

  • Wir achten, würdigen, stärken und unterstützen Paarbeziehungen (egal welchen Geschlechts), Kleinfamilien und wachsende Groß-Familienstrukturen (mit Wahl-Tanten und Onkels usw.).
  • Wenn möglich öffnen wir Veranstaltungen für Kinder und Babies und stellen dann sicher, dass sie eine umfangreiche Betreuung von uns erfahren können, bzw. dass Betreuende Freunde oder Familienmitglieder mit dabei sein können. 

Wachsen & Reifen

  • Wir lernen dazu, tauschen uns aus, reflektieren und integrieren zusammen.
  • Wir nehmen uns Zeit für tiefes Reflektieren und fürs Integrieren vom Erlebten und Gelernten.
  • Wir nehmen uns vor und zwischen Veranstaltungen und neuen Projekten Zeit, unsere Ausrichtung und Intentionen zu stärken.
  • Wir haben Anker in unserem Leben außerhalb von Circlewise.

Humor, Lebendigkeit, Authentizität & Spiel

  • Wir nutzen jede sich bietende Gelegenheit für Scherze, Witze, Lustigkeiten.
  • Wir suchen Lebendiges und holen es mit in den Kreis, auch rein räumlich, z.B. Blumen, Naturfundstücke, Kinderkram, Spielzeug, irgendwas Albernes Tiere etc.
  • Spiele und Spielerisches haben ihren Platz in unseren Veranstaltungen.
  • Wir üben uns in Fehler-Freude: Wenn’s mal daneben geht, können wir selbst und alle anderen viel draus lernen.
  • Ausprobieren, Forschergeist und Vergnügen an Überraschungen laden wir mit ein – abgestimmt auf den jeweiligen Kontext.
  • Tabus: Kein Humor auf Kosten von Minderheiten und Schwächeren.

Möchtest du mehr darüber erfahren, wie wir diese Werte in die Praxis umsetzen?